Dadurch ist GPRS ein Datenmengenabhängiger Dienst, unabhängig von der Verbindungsdauer.
Der Zusatz "paketorientiert" bedeutet, dass die Daten im Gegensatz zun leitungsvermittelten Dienst in Pakete komprimiert werden, auf diese Weise auch übertragen werden und lediglich beim Empfänger entpackt und zusammengefügt werden.
Mittels Bündelung sämtlicher 8 GSM Zeitslots eines Kanals, ist GPRS theoretisch fähig eine Datenrate von 171,2 kbit/s zu leisten. Praktisch ist das jedoch abhängig von den Möglichkeiten der Mobilstation abhängig und vond er Leistung der Netze. Die im Umlauf befindlichen Geräte der Multislotklasse 12 bieten maximal je 4 Zeitslots für den Downlink und Uplink (gleichzeitig beläuft sich das auf 5 Slots). Somit lässt sich eine Transferrate von etwa 55,6 kbit/s erreichen, das aber auch abhängig von den Signal und Rauschbedingungen und der möglichen erhaltenen Zeitslots.
GPRS wird auf den meisten Handys für die Visualisierung von WAP Seiten angewandt. Der MMS Dienst macht sich auch GPRS zu Nutze. Über das Mobiltelefon lässt sich ausserdem auch eine Verbindung zwischen computer und Internet berwerkstelligen, an Orten ohne Internetzugang via Kabel oder WLAN. Dazu übernimmt das Telefon die Rolle eines Modems. Anwendbar sind auch Karten die in Laptops eingeführt werden, die ebfalls diese Aufgabe übernehmen. GPRS ist sehr gut geeignet für Fernwirk und Steuerungsdienste.
Dazu wird meistens wenig Gewicht auf die Bandbreite gesetzt, wichtig ist die Verfügbarkeit und die weite Netzabdeckung des GSM, sowie die mit niedrigen Investitionen einhergehenden technischen Geräte. Hinzu kommt die Verwendung von GPRS für Ortungsaufgaben im Falle von Objekten und Fahrzeugen sowie auch für den Kommunikationsdienst Push-to-talk.
Der GPRS Dienst basier auf GSM, benötigt jedoch den SGSN und GGSN als zusätzliche Netzbedingungen.
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