Eine Absichtserklärung wurde 1987 von 13 europäischen Staaten zur Einführung von eines europaweit kompatiblen Mobilfunknetzes.
1989 wurde die Verantwortung der GSM der Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) übertragen, und die ersten GSM Spezifikationen wurden 1990 veröffentlicht.
Das erste Gespräch in einem GSM Netz gab es 1991 in Finnland, beim gleichen Netzbetreiber wurde 1993 die erste SMS versendet und 1998 der erste Klingelton runtergeladen.
GSM ist ein Zellennetzwerk, was bedeutet, dass die Mobiltelefone sich an dieses anschließen, durch die Suche nach Zellen in ihrer unmittelbaren Nähe. GSM-Netze funktionieren in vier verschiedenen Frequenzbereichen. Die meisten GSM-Netze werden im 900-MHz oder 1800 MHz Bereich betrieben. Einige Länder in Amerika (einschließlich Kanada und den USA) verwenden die Bereiche um 850 MHz und 1900 MHz, weil die 900 und 1800 MHz Frequenzbänder bereits vergeben sind.
Die selteneren 400 und 450 MHz Frequenzbänder gibt es auch in einigen Ländern, insbesondere in Skandinavien, da diese Frequenzen für die Netze der ersten Generation verwendet wurden.
Die Übertragungsleitung des Mobilteils ist begrenzt auf maximal 2 Watt im GSM850/900 Bereich und 1 Watt im GSM1800/1900 Bereich.
1997 wurde der GSM Standard verbessert, uzw. mit der EFR (Enhaced Full Rate), was ab dem Zeitpunkt, eine Übertragung von 12 ,2 kbit /s ermöglichte, und zum Schluss fand mit der Entwicklung des UMTS eine weitere Verbesserung statt, das sogennante AMR Schmalband, durch welches mehr Stabilität bei schlechter Netzqualität und Interferenzen ermöglicht wurde, was jedoch unter normalen Netzbedingungen weniger Stabilität, aber immer noch Hochwertigkeit bietet, wenn es auf Half Rate betrieben wird.
In der Bundesrepublik sind die D und E Netze Nutzer dieses Standards und weltweit nutzen ihn etwa 1,5 Mrd. Mobilfunkteilnehmer. Jeden Tag bereichert sich diese Gruppe um ca. 1.000.000 Menschen.
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