Dementsprechend sind die Betreiber besterbt die Inhalte der MM an die Möglichkeiten des empfangenden Endgerätes anzupassen. Das System ist bekannt als Transcoding und passt unter anderem die Grösse von Bildern an, wenn diese versendet werden. Die deutschen Netzbetreiber haben eine Nachrichtengrösse von 300 kB festgelegt.
Die Beschreibungssprache, die die Visualisierung der multimedialen Inhalte ermöglicht, wird SMIL genannt. SMIL legt die Reihenfolge und Positionierung der Elemente in einer MM fest, in der diese dem Empfänger gezeigt werden.
Eine Kompatibilität zwischen SMS und EMS gibt es bei MMS nicht, ein Enmdgerät muss ausdrücklich MMS fähig sein. Die meisten heutigen Terminals verfügen über eine Digitalkamera die es ermöglich Bilder zu schiessen und diese via MMS zu versenden.
MMS stützt sich auf mehrere Dienste des GSM: Daten werden via GPRS übertragen, mit dem Terminal wird via WAP kommuniziert, der Standard erlaubt den Austauch mit E-mailzugängen und anderen Nachrichtenzentren, die SMTP als Basis haben.
Im Jahr 2004 wurden in der Bundesrepublik rund 116 Mio. MMS versendet, bei gleichtzeitig viel höher liegender Zahl der SMS (23 Mrd.)
Einstellungen
Damit der Dienst auf dem Handy auch funktioniert, sind einige Einstellungen notwendig. Meistens werden jedoch die Terminals vom Betreiber voreingestellt.
Vom Provider müssen diese Parameter eingestellt werden:
* GPRS-Datendienst (APN)
* WAP-Gateway (IP-Adresse)
* MMS-Server (URL)
* Bei einigen Providern kann tritt der Empfang von MM erst in Funktion, nachdem eine MM versendet wurde.
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