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Roaming - Ratgeber:
Telefonieren im Urlaub
Roaming bedeutet wörtlich übersetzt umherstreunen, herumwandern und ist weitläufig als Begriff in der Telekommunikation zu hause.

GSM Roaming steht für die Fähigkeit eines Mobilfunknutzers in einem fremden Netz, also ausserhalb seines Heimatnetzes Anrufe sowohl zu tätigen als auch zu empfangen, sowie auch Datenaustausch durchzuführen und von anderen Diensten gebrauch zu machen.


Diese Möglichkeiten werden hauptsächlich dann genutzt, wenn eine User sich nicht nim heimischen, meistens an die Landesgrenzen gebundenen Netz befindet. Unterschieden werden beim Roaming das sog. SIM basierte Roaming und das Username/Password Roaming.  Entscheidend hierfür sind auch technische Möglickeiten des Terminals, wie z.B. Simkratenunterstützung, Schnittstellen sowie Energiemangement.

Die Besterbung der netzbetreiber liegt am häufigsten darin, den Fremdteilnehmern sämtliche Dienste zu ermöglichen, ohne Einschränkung durch die Art des Zugriffs, des Netzwerkstandardss oder dem Netzwerk. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit diese Dienste einzuschränken, wie beim Prepaid beispielsweise.

Heim- und Fremdnetzwerke [Bearbeiten]

Damit ein Teilnehmer die Dienste im fremden Netzwerk überhaupt erst nutzen kann, ist ein Teilnehmereintrag im Netzwerk nötig. Somit kann der User entweder in das Fremdnetzwerk eingetragen werden oder es wird beim eintritt in das Fremdnetzwerk, beim Heimnetzwerk eine Authetifizeirung angefodert. Somti erhält der Netzwerkfremde User einen Eintrag als autorisierter Benutzer und hat Zugriff auf die Dienste. Ohne diesen Vorgang kann das Roaming nicht funktionieren, da der damit verbundene Datenaustausch für die Authentifizeirung, Autorisierung und die Abrchenung notwendig ist.

Roaming Agreements
    Die Geschäftsbedingungen für Roaming werden von der GSM Association grob vorgegeben und finden für jeden Betreiber oder für jedes Betreiberagreement eine eigene Form. Diese Agreements beinhalten für die Authentifikation, Autorisierung und Billing der fremden User auch Sicherheitsprotokolle, wie z.B. die Hinterlegung einer Garantie.

    Hauptfunktionsmerkmal des Roaming ist der Zugriff des Fremdnetzbetreibers auf die Benutzerdatenbank des Heimnetzbetreibers, um mittels der über den "Besucher" erhaltenen Daten, festlegen zu können, ob diesem Zugang zu dem Netz und Zugriff auf die Dienste gewährt wird.

    Im Falle von Prepaidkarten gibt es mehrere Möglichkeiten der Durchführung. So kann das Nutzen der Karte im fremden Netz gar nicht möglich sein, es kann nur bedingt erlaubt sein, so dass Anrufe weitergeleitet werden und SMS versendet werden können, oder es gibt keine Einschränkungen, wobei ausgehende Anrufe mittels Call-Back durchgeführt werden. Dadurch ist die Anzahl auch im Ausland verwendeten Prepaidkarten erheblich gestiegen.

    Die Daten die für die Bewerkstelligung des Roaming versendet werden, werden von den sog. Clearingstellen bearbeitet, die sich damit befassen, die verschiedenen Anbieter miteinander zu verbinden. Hinzukommen Services wie Datenkonsistenzüberprüfung, Tarifcheks und Billing. Es gibt allerdings auch noch Anbieter, die diesen Teil im eingenen Hause durchführen.
Gebühren

Die in den europäischen Mitgliedsstaaten geforderten Gebühren für Roamingzugang wurden in den vergangenen Jahren schärfstens kritisiert, sogar von der EU Kommission. So wurde im Juni 2007 einer Verordnung zugestimmt, durch die ausgehende Gespräche in einem Land der EU mit maximal 49 Cent/min berechnet werden dürfen und eingehende mit 24 Cent plus die dazugehörige Mwst. Ab dem 30 August wurde die Obergrnze auf 46 bzw. 22 Cent festgelegt, züzüglich Mwst.

Bei der Abrechnung kommt es allerdings oftmals zu Fehlern, bedingt durch fehlerhafte Datenübermittlung. Durch die Einführung von "Zonen" versuchen die Provider die Abrechnung um einiges zu vereinfachen. Dadurch soll dem Kunden Sicherheit vermittelt werden, was allerdings nicht der Realität nahe kommt, die die Fehlerqoute immer noch bei rund 40% liegt.