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SMS - Short Message Service
Der short message service, was soviel wie Kurznachrichtendienst bedeutet, abgekürzt also das bekannte SMS, ist der zum Übertragen von geschriebenen Kurznachrichten verwendete Kommunikationsdienst.In Volksmund, aber nicht nur, wird mit SMS meistens die versendete oder empfangene Nachricht gemeint.

Tatsächlich, war der Dienst Anfangs jedoch nicht für den kommerziellen Gebrauch vorgesehen, sondern eher dafür gedacht, den Nutzern Informationen bezüglich des Neztes zu liefern
Allerdings ist dies nicht der Fall, was dazu geführt hat, dass die SMS die Einkommensqulle Nummer 1. bei den Betreibern ist. Dazu trägt auch bei, dass der zum versenden einer SMS aufgebrachte Aufwand bei einem Tausendstel einer Gesprächsminute liegt.

Die SMS fand in der EMS (Enhanced Message Service) und der MMS (Multimedia Messaging Service) zwei Weiterentwicklungen.

Zum ersten mal wurde eine "offizielle” SMS im UK-Vodafone, im Jahr 1992 versendet, am 3. Dezember.
    Das Versenden und Empfangen von Kurznachrichten hat seither einen unheimlich grossen Einfluss auf das tägliche Leben genommen, und wird oft als Ersatz für Telefonate in Anspruch genommen. Das sog. simsen hat sich zu einer Art Jugendkultur entwickelt und um platzsparender, rascher und effektiver die 160 Zeichen der Nachricht nutzen zu können, haben sich auch diverse Abkürzungen breit gemacht, die dies bewerkstelligen. Zusätzlich dazu gibt es die sog. Bildmitteilungen mit Emoticons, sprich Anordnung von Satzzeichen die verschiedene Smileyfaces nachbilden können, sofern man sie nachvollziehen kann. Der Kurznachrichtendienst ist vom technischen Sichtpunkt her nicht allzu aufwendig, sprich er benötigt nicht viel mehr Infrastruktur um zu funktionieren. Bezogen auf die Datenmenge für nutzungsunabhängige Tarife ist der Presi pro SMS allerdings höher als bei Sprachübertragungen.
Trotzdem wurde der Dienst zu Anfang kostenlos angeboten, jedoch haben die Betreiber den wirtschaflichen Nutzen der SMs erkannt und damit wurde daraus ein kostenpflichtiger Dienst.

Laut Angabe des BITKOM wurden im Jahr 2006 in der BRD 22,4 Miliarden SMS gesendet, gleichzeitig fand die MMS, "nur" 116 Millionen mal Anwendung.

Technisch gesehn bleibt die Datenübertragung per SMS eine der kostspieligeren Arten: eine MB versendeter Dateien kostet um die vierzehnhundert Euro.  Hingegen belaufen sich die Kosten für die gleiche Datenmenge per UMTS auf lediglich 50 Eurocent.

Das Versenden von Mitteilungen im Internet ist seit 1997 möglich.  Dieser Dienst war wie auch der Versand im Netz selbst, kostenlos. Heute kostet die Internet SMs zwar auch Geld, Gratis-sms lassen sich aber trotzdem noch verschicken, allerdings mit etwas Werbung im Text, als Marketingwerkzeug.

Der Kurzmitteilungsdienst verwendet die Signalisieurungskanäle SDCCH (Stand-alone-Dedicatet-Control Channel) oder den FACCH (Fast Associated Control Channel) für die übertragung der Nachrichten, Kanäle die auch für den Gesprächsaufbau verwendet werden, was es möglich macht SMS auch während eines Gesprächs zu senden/zu empfangen.

Dei Nachricht wird hierbei vom Handy aus an die SMS-zentrale gesendet, diese macht dann die Weiterleitung zum nächsten Anwender. Deswegen erscheint die Nummer der Kurzmittelungszentrale auch als normale Nummer in den Einstellungen des Mobiltelefons.

Eine Kurzmitteilung verfügt über zwei Komponenten, dem Header, in dem Nachrichtenangaben enthalten sind, wie Nummer des Absenders, Kodierung, Nummer des Empfängers und Zeichtsatz, und dem Body, also dem eigentlichen Inhalt der Nachricht, der übertragen und auf dem Display lesbar sein wird.Der Maximaldateninhalt des Bodys ist mit 1.120 Bit auf 16ß Zeichen begrenzt, jedoch kann man mehrere Nachrichten miteinander verbinden, durch das Enhanced Message Sevice Kodierung.
    Was die Kodierung der SMS angeht, spricht man von drei Arten:

    7 Bit - Für Nachrichten mit lateinischen und großen griechischen Buchstaben

    8 Bit - Für Nachrichten mit binären Inhalten/Daten, wie da wären: Logos, Bildmitteilungen und Klingeltöne

    16 Bit - Unicode  -  dadurch können Texte in allen Sprachen versendet werden, also auch welche mit asiatischem Textinhalt
Durch den Bestätigunsdienst hat ein User die Möglichkeit, sich von dem Betreiber die Übermittlung der Nachricht bestätigen zu lassen. So kann der Absender z.B. erfahren, wann der Empfänger sein Handy einschaltet.

Eine einschlägige Wirkung auf den Kurzmitteilungsdienst hatte die Entdeckung und Einführung des T9 (Text on 9 keys), was die Texteingabe erheblich vereinfachen konnte, da dadurch eine automatische Worterkennung aus einem im Telefon befindlichen Wörterbuch zur Auswahl stand, die die Erstellung der SMS in der Dauer um ein vielfaches verkürzte. Erfahren Sie alles über Handyverfolgung

Andere Verwendung der SMS

Mittels SMS ist es möglich das heimische Garagentor zu öffnen sich am Getränkeautomaten ein Dose durch das Senden einer SMS an einen Betereiber zu holen; zusätzlich kann man sich Zigaretten am Automaten holen, ohne über Bargeld verfügen zu müssen, dies wird im Nachhinein vom Konto abgebucht.

Heizung, Alarmanlagen oder Servercrashs - per SMS wird man in Kenntnis gesetzt, dass es Probleme mit dem jeweiligen Gerät gibt.

Im öffentlichen Verkehr lässt sich ein Bus an eine wenig befahrene Haltestelle lotsen und im Transportwesen werden via SMS Daten für di Abrechnungen der Maut übermittelt.

Jahr für Jahr gibt es aber das gleiche Problem an Silvester: Netzüberlastung. Das liegt an der enormen Menge von etwa 500. mio SMS in nur wenigen Minutetn, was dazu führt, dass manche SMS Ihren Empfänger erst nach einigen Studnen erreichen.