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UMTS
Universal Mobile Telecommunications System

Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist die dritte Generation (3G) der Handy-Technologien. Es wird durch das 3GPP (3rd Generation Partnership Project) erhalten, wobei es anfangs von ETSI als Standard eingesetzt wurde.

Manchmal wird UMTS auch als 3GSM vermarktet, als Betonung des Erfolgs des GSM.
UMTS unterstützt theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 14 Mbit (mit HSDPA), ungefähr das gleiche gilt auch für das Senden (mit HSUPA). DA dies um ein vielfaches schneller ist als die HSCSD mit bis zu 14 Kbit, ist durch die Technologie zum Beispiel das Nutzen des Internets auf handheld – Geräten möglich.

Ausgangspunkte des UMTS waren die 2G Netze, deren Datenübertragungsgeschwindigkeit jedoch auch mit GPRS und EDGE bei „nur“ 140,8 Kbit, beziehungsweise 180 Kbit, weit unter den Möglichkeiten des UMTS lag.

HSDPA soll die schon sehr gute Datentransferkapazität des UMTS auf besagte 14 Mbit beschleunigen, allerdings werden realistisch daraus leider nur 1,4 Mbit, durch Interferenzen und Korrekturen.
In Planung befinden sich Projekte, UMTS bis zu 100 Mbit schnell zu machen, durch die so genannte OFDM Technologie vor, jedoch nicht vor 2010.

Das kann UMTS:
  • Mit UMTS sind mobile Videokonferenzen möglich.
  • Download von Musik und Videos
  • Fernseh Live-Übertragung
Nach der Versteigerung von sechs UMTS Linzenzen im Jahr 2000, erhielt die BRD 98,8 Mrd. DM. Damals erhielten folgende Anbieter die erwähnten 6 UMTS Lizenzen: T-Mobile, Mannesmann (Vodafone D2), MobilCom, Auditorium Investments Germany. (E-Plus und Hutchison, später E-plus 3G Luxemburg), O2 (Deutschland) und Group 3G (Spaniens Telefónica und Finnlands Sonera).

Durch die hohen Linzenzgebühren durchlebte der UMTS Markt eine langsame Entwicklung; um diese Kosten wieder einspielen zu können, wurde eine Hochrechnung von um die 600 € pro Einwohner angesetzt.
    Das erste UMTS Netz dass offiziel zur Nutzung freigeschaltet wurde, gehörte der Manx Telecom, von der Isle of Man.

    Im September 2002 wurde das erste UMTS Netz Europas in Betrieb genommen, von der österreichischen Mobilkom. Hutchinson 3G Össterreich war der erste provider für UMTS Videotelefonie im Raum der deutschsprachigen Länder.

    Versuche mit Kunden gab es in Deutschland 2003, allerdings nur für einige Firmen. Ab 2004 kam die kommerzielle Nutzung des UMTS in Deutschland, das war dank der Zunahme an UMTS fähigen Geräten nun endlich möglich.

    UMTS beläuft sich auf verschiedene Phasen. Die R99, das steht für Release 1999 unterscheidet sich von GSM durch das Wideband CDMA, eine Zugriffstechnik basierend auf CDMA. Dadurch konnte die Übertragungsrate erhöht werden. Hinzu kommt, dass ein Terminal, sprich das Endgerät, die Möglichkeit hat, zur gleichen Zeit mehrere Datastrings zu senden, bzw. zu empfangen. Dies ermöglicht dem User das Empfangen von e-mails während eines Telefonats.
Der Frequency Division Duplex Modus teilt die Frequnezbreiten des Handheldgerätes und der Basisstation: Uplink für das Mobilteil, Downlink für die Basis. Beide Bandbreiten laufen auf 5 MHz. Die Kanäle für den Transferwerden durch CDMA bewerkstelligt.

Der Time Division Duplex ermöglicht den Transfer im gleichen Band, jedoch zu verschiedenen Zeitpunkten. Dadurch werden die Träger für die Frequenzen in 15 Zeitspalten eingeteilt und übertragen insgesamt für 10 Milisekunden. Diese Timeslots sind für sich dann noch in mehrere Kanäle aufgeteilt. W-CDMA mit TDD Modus ermöglicht dadurch einen Datentransfer von 2 Mbit/s für den Downlink.